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Whiskey Barrels

Übersicht

Veröffentlicht: 07/03/2011

von Whiskey.com

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Was ist ein Whiskeyfass und wie wird es hergestellt?


Whiskeyfässer sind im Vergleich zu anderen Fässern einzigartig. Wenn man denkt, dass ein Fass ein Fass ist, dann liegt man falsch. Whiskeyfässer sind mehr als nur bloß Lagerstätten für den Whiskey bis er abgefüllt wird. In Wahrheit, das Whiskeyfass kann entscheidend das Endprodukt mitbestimmen., weil es mit den Spirituosen interagiert und damit Geschmack, Farbe und Aroma mitbestimmt. Whiskey reift manchmal bis zu 25 Jahren, oder in manchen Fällen sogar länger, in einem Fass.


Aufgrund ihrer einzigartigen Größe, werden Whiskeyfässer immer aus Eichenholz gemacht. Hierbei kann jedoch nicht jede Eichensorte benutzt werden. Im Gegensatz zu anderem Holz, wird Eiche für ein reines Holz gehalten, das keine Geschmacksstoffe dem Whiskey abgibt, wenn dieser reift. Drei Eichenhölzer werden zur Fassherstellung benutzt. Am häufigsten benutzt man amerikanische Eiche, ebenfalls unter dem Namen weiße Eiche bekannt. Praktisch alle heimischen Whiskeys reifen in dieser weißen Eiche. Die anderen beiden Eichensorten, Pedunculate und Sessile, findet man in Europa vor.
Trotz des technischen Fortschritts und der Automatisierung, die bei allen von handgemachten Produktionen große Veränderungen gebracht haben, ist die Whiskeyfassherstellung nahezu gleich gleblieben über die Jahre. Der Prozess ist immernoch eine altehrwürdige Fähigkeit, die als Fassbinderei bekannt ist und die Handwerker als Fassbinder. Die besten Whiskey sind in den Besten Fässern gereift und diese wurden von professionellen Fassbindern gemacht.


Nachdem das beste Holz ausgesucht ist, zerkleinert der Fassbinder den Eichenstamm in Viertel, die benutzt werden, um die Abschnitte für die Eichenfässer zu machen, die „Stöcke“ genannt werden. Die Stöcke  haben sich bewährt, weil man von ihnen den Geruch abbekommt, der den Whiskey durchdringen könnte. Nur Stöcke, die für einige Jahre gealtert sind, werden ausgesucht und für den Aufbau geschnitten. Der Fassbinder formt das Fass, indem er die Stöcke in Stahlfassbinder einbaut. Das zum Teil zusammengebaut Fass wird als „Rose“ bezeichnet. Anschließend wird es über das Feuer gehalten, um es leicht anzukohlen. Das Ankohlen hängt davon ab, welchen Whiskey man in dem Fass reifen lassen möchte. Danach wird eine Nut, auch als „Croze“ bezeichnet, in beide Enden der Stöcke geschnitten und die beiden Enden des Whiskeyfasses werden ineinander gesteckt. Nach dem Befestigen der Fassreifen, wird überprüft, ob das Fass undurchlässig ist. Die letzten Handgriffe beinhalten das Endplanen und das Schleifen.


Aufgrund der großen Tüchtigkeit des Eichenholzes, werden die Whiskeyfässer auch noch zu anderen Dingen benutzt, wenn sie ihre eigentliche Aufgabe erledigt haben. Einige Fässer werden exportiert, um dort wieder als Whiskeyfässer benutzt zu werden. Sie konnen aber auch andere Spirituosen in sich lagern, wie zum Beispiel Tequilla und Rum. Ausgeschiedene Eichenfässer, die also nicht mehr zur Whiskeylagerung fähig sind werden als Pflanzenkübel, Regentonnen oder Gartenmöbel benutzt. Wenn du das nächste Mal deine bunten Pflanzen, die in einem halben Whiskeyfass eingepflanzt sind, bewunderst, dann denke daran, dass das gleiche Whiskeyfass vielleicht schon dazu benutzt wurde, deinen Lieblingswhiskey, lange bevor es eine Heimat für Tulpen wurde, beherbergt hat.